Heidi Schreiber-Grübel

 

  Was wir Dämonen nennen,
sind keine real existierenden ... Gestalten.
Ein Dämon ist alles, was die Befreiung behindert...
die Probleme, die wir im Leben haben
und die uns daran hindern, Freiheit zu erfahren.
Tsültrim Allione

 

FYD Feeding Your Demons

„Den Dämonen Nahrung geben“

Was ist denn das??? Das fragte ich mich auch... Zunächst einmal ist das der Titel eines Buches von Tsültrim Allione. 

„Tsültrim Allione hat eine aus dem 11. Jahrhundert stammende buddhistische Technik zur Lösung innerer Konflikte wiederentdeckt und uns heute zugänglich gemacht. Mit dieser lassen sich unsere oftmals verdrängten Persönlichkeitsanteile – Ängste, Krankheiten, negative Gefühle wie Hass und Unzufriedenheit, von C.G. Jung summarisch als „der Schatten“ benannt – erkennen und annehmen. Denn wenn wir unsere Dämonen leugnen und bekämpfen, geben wir ihnen nur mehr Energie. Wenn wir sie jedoch annehmen und ihnen liebevolle Aufmerksamkeit schenken, können wir sie auflösen.“
(dem Buchumschlag entnommen)

Wie dies gelingt, kann man im Buch nachlesen. Es verantwortungsvoll anzuwenden, erlernte ich bei Frau Dr. med. Barbara Staemmler. In der tibetisch-buddhistischen Tradition ist die autorisierte Weitergabe der Lehre von einem Meister an seine Schüler Tradition. Diese Tradition gewährleistet die Authentizität der Lehre. Frau Dr. Staemmler ist von Lama Tsültrim Allione autorisiert, die - aus der „Chöd-Praxis“ nach Machig Labdrön (1055 – 1145) entstandene - Methode weiterzugeben. Der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung wird durch das "Certificaton of Training in FYD for Therapists" von Frau Dr. Staemmler und Tara Mandala bestätigt.

Da ich aufgrund persönlicher Ereignisse mit dem tibetischen Buddhismus und der tibetischen Medizin in Kontakt gekommen war, faszinierte mich, wie auf der Grundlage dieses „alten Wissens“ eine so hilfreiche Methode für unsere Zeit entstanden ist.

Ich kenne viele therapeutische Verfahren – was ist das Besondere? Auf der psychologischen Ebene erfüllt das Verfahren die Kriterien einer individual-therapeutischen Methode mit Visualisierungs-/Imaginationselementen. Es gelingt, die durch das Problem gebundene Energie umzuwandeln und als positive Kraft verfügbar zu machen. Bei Klienten, die dafür die Bereitschaft mitbringen, ermöglicht die Methode einen Zugang zur meditativen Ebene: „Das ist die Öffnung im fünften Schritt, ein Fenster zu einem Zustand ohne unterbewusstes Geschwätz, emotionale Ablenkungen oder die vielen Anhaftungen, die unser Alltagsleben bestimmen. … Selbst wenn das offene Gewahrsein nur wenige Momente anhält, ist es der Anfang zur Erkenntnis unseres wahren Wesens.“ (Tsültrim Allione, 2009).

Menschen, die eine Begleitung bei der Arbeit des "Dämonenfütterns" suchen, bitte ich mit mir Kontakt aufzunehmen, um die Einzelheiten persönlich zu besprechen.

 

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.gestalttherapie-staemmler.de und selbstverständlich bei den vielfältigen Informationen zu Lama Tsültrim Allione, zum Beispiel www.taramandala-sangha.de